Das Museum

Das Druckgrafische Museum Pavillon-Presse befindet sich am Standort der seit 1624 in Weimar nachweisbaren Hofbuchdruckerei und eines um 1740 errichteten Rokoko-Pavillons im Garten. Bis 1990 wurde in der in den 1930er-Jahren auflagenstärksten Zeitungsdruckerei Thüringens gearbeitet. Das sanierte Gebäude zählt zu den ältesten Häusern Weimars (erbaut 1470).

Impressionen aus dem Haus

Das 1992 eröffnete Museum erwarb nach der Technologie-Wende die Exponate seiner Sammlung. Damit kann eine 200-jährige Tradition in allen druckgrafischen Techniken belegt werden.

Impressionen aus dem Haus

Abteilung I: Setzerei

Sowohl im Handsatz als auch als Matrize der Linotype ist ein breites Spektrum an Schriften, insbesondere aus DDR-Herkunft vorhanden.

Abteilung II: Druckerei

Von der Kniehebelpresse über die handangetriebene Schnellpresse bis zu verschiedenen Automaten kann der Weg im Buchdruck verfolgt werden. Für den Flachdruck stehen frühe Offsetdruckmaschine neben einer modernen Andruckpresse. In kreativer Nutzung befinden sich Lithographie- und Radierpresse.

Abteilung III: Buchbinderei

Diverse historische Werkzeuge des klassischen Buchdrucks geben Einblick in auch heute noch übliche Bindeverfahren.

Abteilung IV: Grafiksammlung

Die Sammlung beinhaltet Belege zu den graphischen Verfahren, Drucke der Pavillon-Presse, thematisch orientierte Sammlungen und Grafiken von Gerhard Altenbourg bis Baldwin Zettl.

Abteilung V: Bibliothek

Derzeit im Aufbau ist eine Präsenzbibliothek zu Drucktechnik und Typografie. Momentan werden die Bestände katalogisiert. Eine Benutzung der Bibliothek ist aber bereits möglich.

Impressionen aus dem Haus

Weitere Details zum Museum und dem Trägerverein unter pavillon-presse.de